Archive for January, 2007

Max und Moritz, Wilhelm Busch

Wednesday, January 17th, 2007

Eine Bubengeschichte in sieben Streichen

Max und Moritz machten beide,
Als sie lebten, keinem Freude:
Bildlich siehst du jetzt die Possen,
Die in Wirklichkeit verdrossen,
Mit behaglichem Gekicher,
Weil Du selbst vor ihnen sicher.
Aber das bedenke stets:
Wie man’s treibt, mein Kind, so geht’s.

Vorwort

Ach, was muß man oft von bösen
Kindern hören oder lesen!
Wie zum Beispiel hier von diesen,
Welche Max und Moritz hießen;
Die, anstatt durch weise Lehren
Sich zum Guten zu bekehren,
Oftmals noch darüber lachten
Und sich heimlich lustig machten.
ja, zur Übeltätigkeit,
Ja, dazu ist man bereit!
Menschen necken, Tiere quälen,
Äpfel, Birnen, Zwetschgen stehlen,
Das ist freilich angenehmer
Und dazu auch viel bequemer,
Als in Kirche oder Schule
Festzusitzen auf dem Stuhle.
Aber wehe, wehe, wehe!
Wenn ich, auf das Ende sehe!!
Ach, das war ein schlimmes Ding,
Wie es Max und Moritz ging!
Drum ist hier, was sie getrieben,
Abgemalt und aufgeschrieben.

ERSTER STREICH

Mancher gibt sich viele Müh’
Mit dem lieben Federvieh;
Einesteils der Eier wegen,
Welche diese Vögel legen;
Zweitens: Weil man dann und wann
Einen Braten essen kann;
Drittens aber nimmt man auch
Ihre Federn zum Gebrauch
In die Kissen und die Pfühle,
Denn man liegt nicht gerne kühle.
Seht, da ist die Witwe Bolte,
Die das auch nicht gerne wollte.
Ihrer Hühner waren drei
Und ein stolzer Hahn dabei.
Max und Moritz dachten nun:
Was ist hier jetzt wohl zu tun?
Ganz geschwinde, eins, zwei, drei,
Schneiden sie sich Brot entzwei,
In vier Teile, jedes Stück
Wie ein kleiner Finger dick.
Diese binden sie an Fäden,
Übers Kreuz, ein Stück an jeden,
Und verlegen sie, genau
In den Hof der guten Frau.
Kaum hat dies der Hahn gesehen,
Fängt er auch schon an zu krähen:
Kikeriki! Kikikerikih!! -
Tak, tak, tak! - Da kommen sie.
Hahn und Hühner schlucken munter
Jedes ein Stück Brot hinunter;
Aber als sie sich besinnen,
Konnte keines recht von hinnen.
In die Kreuz und in die Quer
Reißen sie sich hin und her,
Flattern auf und in die Höh’,
Ach herrje, herrjemine!
Ach, sie bleiben an dem langen,
Dürren Ast des Baumes hangen.
Und ihr Hals wird lang und länger,
Ihr Gesang wird bang und bänger.
Jedes legt noch schnell ein Ei,
Und dann kommt der Tod herbei.
Witwe Bolte in der Kammer
Hört im Bette diesen Jammer;
Ahnungsvoll tritt sie heraus,
Ach, was war das für ein Graus!
“Fließet aus dem Aug’, ihr Tränen!
All mein Hoffen, all mein Sehnen,
Meines Lebens schönster Traum
Hängt an diesem Apfelbaum!”
Tiefbetrübt und sorgenschwer
Kriegt sie jetzt das Messer her,
Nimmt die Toten von den Strängen,
Daß sie so nicht länger hängen,
Und mit stummem Trauerblick
Kehrt sie in ihr Haus zurück.
Dieses war der erste Streich,
Doch der zweite folgt sogleich.

ZWEITER STREICH

Als die gute Witwe Bolte
Sich von ihrem Schmerz erholte,
Dachte sie so hin und her,
Daß es wohl das beste wär’,
Die Verstorbnen, die hienieden
Schon so frühe abgeschieden,
Ganz im stillen und in Ehren
Gut gebraten zu verzehren.
Freilich war die Trauer groß,
Als sie nun so nackt und bloß
Abgerupft am Herde lagen,
Sie, die einst in schönen Tagen
Bald im Hofe, bald im Garten
Lebensfroh im Sande scharrten. -
Ach, Frau Bolte weint auf’s neu,
Und der Spitz steht auch dabei.
Max und Moritz rochen dieses.
“Schnell aufs Dach gekrochen!” hieß es.
Durch den Schornstein mit Vergnügen
Sehen sie die Hühner liegen,
Die schon ohne Kopf und Gurgeln
Lieblich in der Pfanne schmurgeln.
Eben geht mit einem Teller
Witwe Bolte in den Keller,
Daß sie von dem Sauerkohle
Eine Portion sich hole,
Wofür sie besonders schwärmt,
Wenn er wieder aufgewärmt.
Unterdessen auf dem Dache
Ist man tätig bei der Sache.
Max hat schon mit Vorbedacht
Eine Angel mitgebracht.

Schnupdiwup! Da wird nach oben
Schon ein Huhn heraufgehoben.
Schnupdiwup! Jetzt Numro zwei;
Schnupdiwup! Jetzt Numro drei;
Und jetzt kommt noch Numro vier:
Schnupdiwup! Dich haben wir!

Zwar der Spitz sah es genau,
Und er bellt: Rawau! Rawau!
Aber schon sind sie ganz munter
Fort und von dem Dach herunter.

Na! Das wird Spektakel geben,
Denn Frau Bolte kommt soeben;
Angewurzelt stand sie da,
Als sie nach der Pfanne sah.
Alle Hühner waren fort. -
“Spitz!!” - Das war ihr erstes Wort.
“O du Spitz, du Ungetüm!
Aber wart! Ich komme ihm!”
Mit dem Löffel groß und schwer
geht es über Spitzen her;
Laut ertönt sein Wehgeschrei
Denn er fühlt sich schuldenfrei.

Max und Moritz im Verstecke
Schnarchen aber an der Hecke
Und vom ganzen Hühnerschmaus
Guckt nur noch ein Bein heraus.
Dieses war der zweite Streich,
Doch der dritte folgt sogleich.

DRITTER STREICH

Jedermann im Dorfe kannte
Einen, der sich Böck benannte.
Alltagsröcke, Sonntagsröcke,
Lange Hosen, spitze Fräcke,
Westen mit bequemen Taschen,
Warme Mäntel und Gamaschen,
Alle diese Kleidungssachen
Wußte Schneider Bock zu machen.
Oder wäre was zu flicken,
Abzuschneiden, anzustücken,
Oder gar ein Knopf der Hose
Abgerissen oder lose,
Wie und wo und was es sei,
Hinten, vorne, einerlei,
Alles macht der Meister Böck,
Denn das ist sein Lebenszweck.
Drum so hat in der Gemeinde
Jedermann ihn gern zum Freunde.
Aber Max und Moritz dachten,
Wie sie ihn verdrießlich machten.
Nämlich vor des Meisters Hause
Floß ein Wasser mit Gebrause.
Übers Wasser führt ein Steg,
Und darüber geht der Weg.
Max und Moritz, gar nicht träge,
Sägen heimlich mit der Säge,
Ritzeratze! voller Tücke,
In die Brücke eine, Lücke.
Als nun diese Tat vorbei,
Hört man plötzlich ein Geschrei:
“He, heraus! Du Ziegen-Böck!
Schneider, Schneider, meck, meck, meck!”
Alles konnte Böck ertragen,
Ohne nur ein Wort zu sagen;
Aber wenn er dies erfuhr,
Ging’s ihm wider die Natur.
Schnelle springt er mit der Elle
Über seines Hauses Schwelle,
Denn schon wieder ihm zum Schreck
Tönt ein lautes: “Meck, meck, meck!”
Und schon ist er auf der Brücke,
Kracks! Die Brücke bricht in Stücke;
Wieder tönt es: “Meck, meck, meck!”
Plumps! Da ist der Schneider weg!
Grad als dieses vorgekommen,
Kommt ein Gänsepaar geschwommen,
Welches Böck in Todeshast
Krampfhaft bei den Beinen faßt.
Beide Gänse in der Hand,
Flattert er auf trocknes Land.
Übrigens bei alledem
Ist so etwas nicht bequem;
Wie denn Böck von der Geschichte
Auch das Magendrücken kriegte.
Hoch ist hier Frau Böck zu preisen!
Denn ein heißes Bügeleisen,
Auf den kalten Leib gebracht,
Hat es wiedergutgemacht.
Bald im Dorf hinauf, hinunter,
Hieß es: “Böck ist wieder munter!”
Dieses war der dritte Streich,
Doch der vierte folgt sogleich.

VIERTER STREICH

Also lautet ein Beschluß,
Daß der Mensch was lernen muß.
Nicht allein das Abc
Bringt den Menschen in die Höh’;
Nicht allein in Schreiben, Lesen
Übt sich ein vernünftig Wesen;
Nicht allein in Rechnungssachen
Soll der Mensch sich Mühe machen,
Sondern auch der Weisheit Lehren
Muß man mit Vergnügen hören.
Daß dies mit Verstand geschah,
War Herr Lehrer Lämpel da.

Max und Moritz, diese beiden,
Mochten ihn darum nicht leiden;
Denn wer böse Streiche macht,
Gibt nicht auf den Lehrer acht.
Nun war dieser brave Lehrer
Von dem Tobak ein Verehrer,
Was man ohne alle Frage
Nach des Tages Müh und Plage
Einem guten, alten Mann
Auch von Herzen gönnen kann.

Max und Moritz, unverdrossen,
Sinnen aber schon auf Possen,
Ob vermittelst seiner Pfeifen
Dieser Mann nicht anzugreifen.
Einstens, als es Sonntag wieder
Und Herr Lämpel, brav und bieder,
In der Kirche mit Gefühle
Saß vor seinem Orgelspiele,
Schlichen sich die bösen Buben
In sein Haus und seine Stuben
Wo die Meerschaumpfeife stand;
Max hält sie in seiner Hand;
Aber Moritz aus der Tasche
Zieht die Flintenpulverflasche,
Und geschwinde, stopf, stopf, stopf!
Pulver in den Pfeifenkopf. -
Jetzt nur still und schnell nach Haus,
Denn schon ist die Kirche aus. -
Eben schließt in sanfter Ruh
Lämpel seine Kirche zu;
Und mit Buch und Notenheften
Nach besorgten Amtsgeschäften
Lenkt er freudig seine Schritte
Zu der heimatlichen Hütte,
Und voll Dankbarkeit sodann
Zündet er sein Pfeifchen an.
“Ach!” - spricht er - “Die größte Freud
Ist doch die Zufriedenheit!!”
Rums!! - Da geht die Pfeife los
Mit Getöse, schrecklich groß.
Kaffeetopf und Wasserglas,
Tobaksdose, Tintenfaß,
Ofen, Tisch und Sorgensitz -
Alles fliegt im Pulverblitz. -
Als der Dampf sich nun erhob,
Sieht man Lämpel, der gottlob
Lebend auf dem Rücken liegt;
Doch er hat was abgekriegt.
Nase, Hand, Gesicht und Ohren
Sind so schwarz als wie die Mohren,
Und des Haares letzter Schopf
Ist verbrannt bis auf den Kopf.
Wer soll nun die Kinder lehren
Und die Wissenschaft vermehren?
Wer soll nun für Lämpel leiten
Seine Amtestätigkeiten?
Woraus soll der Lehrer rauchen,
Wenn die Pfeife nicht zu brauchen?
Mit der Zeit wird alles heil,
Nur die Pfeife hat ihr Teil.
Dieses war der vierte Streich,
Doch der fünfte folgt sogleich.

FÜNFTER STREICH

Wer in Dorfe oder Stadt
Einen Onkel wohnen hat,
Der sei höflich und bescheiden,
Denn das mag der Onkel leiden.
Morgens sagt man: “Guten Morgen!
Haben Sie was zu besorgen?”
Bringt ihm, was er haben muß:
Zeitung, Pfeife, Fidibus.
Oder sollt’ es wo im Rücken
Drücken, beißen oder zwicken,
Gleich ist man mit Freudigkeit
Dienstbeflissen und bereit.
Oder sei’s nach einer Prise,
Daß der Onkel heftig niese,
Ruft man:”Prosit!” alsogleich.
“Danke!” - “Wohl bekomm’ es Euch!”
Oder kommt er spät nach Haus,
Zieht man ihm die Stiefel aus,
Holt Pantoffel, Schlafrock, Mütze,
Daß er nicht im Kalten sitze -
Kurz, man ist darauf ‘bedacht,
Was dem Onkel Freude macht.

Max und Moritz ihrerseits
Fanden darin keinen Reiz.
Denkt euch nur, welch schlechten Witz
Machten sie mit Onkel Fritz!
jeder weiß, was so ein Mai=
Käfer für ein Vogel sei.
In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.
Max und Moritz, immer munter,
Schütteln sie vom Baum herunter.
In die Tüte von Papiere
Sperren sie die Krabbeltiere.
Fort damit und in die Ecke
Unter Onkel Fritzens Decke!
Bald zu Bett geht Onkel Fritze
In der spitzen Zippelmütze;
Seine Augen macht er zu,
Hüllt sich ein und schläft in Ruh.
Doch die Käfer, kratze, kratze!
Kommen schnell aus der Matratze.
Schon faßt einer, der voran,
Onkel Fritzens Nase an.
“Bau!” - schreit er - “Was ist das hier?!!”
Und erfaßt das Ungetier.
Und den Onkel, voller Grausen,
Sieht man aus dem Bette sausen.
“Autsch!!” - Schon wieder hat er einen
Im Genicke, an den Beinen;
Hin und her und rundherum
Kriecht es, fliegt es mit Gebrumm.
Onkel Fritz, in dieser Not,
Haut und trampelt alles tot
Guckste wohl! Jetzt ist’s vorbei
Mit der Käferkrabbelei!

Onkel Fritz hat wieder Ruh
Und macht seine Augen zu.
Dieses war der fünfte Streich,
Doch der sechste folgt sogleich.

SECHSTER STREICH

In der schönen Osterzeit,
Wenn die frommen Bäckersleut’
‘Viele süße Zuckersachen
Backen und zurechte machen,
Wünschten Max und Moritz auch
Sich so etwas zum Gebrauch.
Doch der Bäcker, mit Bedacht,
Hat das Backhaus zugemacht.
Also will hier einer stehlen,
Muß er durch den Schlot sich quälen.
Ratsch! Da kommen die zwei Knaben
Durch den Schornstein, schwarz wie Raben.
Puff! Sie fallen in die Kist’,
Wo das Mehl darinnen ist.
Da! Nun sind sie alle beide
Rundherum so weiß wie Kreide.
Aber schon mit viel Vergnügen
Sehen sie die Brezeln liegen.
Knacks!! - Da bricht der Stuhl entzwei;
Schwapp!! - Da liegen sie im Brei.
Ganz von Kuchenteig umhüllt
Stehn sie da als Jammerbild.
Gleich erscheint der Meister Bäcker
Und bemerkt die Zuckerlecker.
Eins, zwei, drei! - Eh’ man’s gedacht,
Sind zwei Brote draus gemacht.
In dem Ofen glüht es noch -
Ruff!! - damit ins Ofenloch!
Ruff!! - man zieht sie aus der Glut;
Denn nun sind sie braun und gut.
Jeder denkt, die sind perdü!
Aber nein! - Noch leben sie!
Knusper, knasper! - wie zwei Mäuse
Fressen sie durch das Gehäuse;
Und der Meister Bäcker schrie:
“Ach herrje! Da laufen sie!”
Dieses war der sechste Streich,
Doch der letzte folgt sogleich.

LETZTER STREICH

Max und Moritz, wehe euch!
jetzt kommt euer letzter Streich!

Wozu müssen auch die beiden
Löcher in die Säcke schneiden??
Seht, da trägt der Bauer Mecke
Einen seiner Maltersäcke.
Aber kaum daß er von hinnen,
Fängt das Korn schon an zu rinnen.
Und verwundert steht und spricht er:
“Zapperment! Dat Ding werd lichter!”
Hei! Da sieht er voller Freude
Max und Moritz im Getreide.
Rabs!! - in seinen großen Sack
Schaufelt er das Lumpenpack.
Max und Moritz wird es schwüle,
Denn nun geht es nach der Mühle.
“Meister Müller, he, heran!
Mahl er das, so schnell er kann!”
“Her damit!” Und in den Trichter
Schüttet er die Bösewichter.
Rickeracke! Rickeracke!
Geht die Mühle ‘mit Geknacke.

Hier kann man sie noch erblicken,
Fein geschroten und in Stücken.
Doch sogleich verzehret sie
Meister Müllers Federvieh.

SCHLUSS

Als man dies im Dorf erführ,
War von Trauer keine Spur.
Witwe Bolte, mild und weich,
Sprach: “Sieh da, ich dacht,es gleich!”
“Jajaja!” rief Meister Böck
“Bosheit ist kein Lebenszweck!”
Drauf so sprach Herr Lehrer Lämpel:
“Dies ist wieder ein Exempel!”
“Freilich”, meint’ der Zuckerbäcker,
“Warum ist der Mensch so lecker!”
Selbst der gute Onkel Fritze
Sprach: “Das kommt von dumme Witze!”
Doch der brave Bauersmann
Dachte: Wat geiht meck dat an!
Kurz, im ganzen Ort herum
Ging ein freudiges Gebrumm:
“Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei
Mit der Übeltäterei!”

Le Vase Étrusque, Prosper Merimée

Friday, January 12th, 2007
Auguste Saint-Clair n’était point aimé dans ce qu’on appelle le monde; la principale raison, c’est qu’il ne cherchait à plaire qu’aux gens qui lui plaisaient à lui-même. Il recherchait les uns et fuyait les autres.

D’ailleurs il était distrait et indolent. Un soir, comme il sortait du Théâtre-Italien, la marquise A*** lui demanda comment avait chanté Mlle Sontag. “ Oui, madame ”, répondit Saint-Clair en souriant agréablement, et pensant à tout autre chose. On ne pouvait attribuer cette réponse ridicule à la timidité ; car il parlait à un grand seigneur, à un grand homme et même à une femme à la mode, avec autant d’aplomb que s’il eût entretenu son égal. - La marquise décida que Saint-Clair était un prodige d’impertinence et de fatuité.

Mme B*** l’invita à dîner un lundi. Elle lui parla souvent ; et, en sortant de chez elle, il déclara que jamais il n’avait rencontré de femme plus aimable. Mme B*** amassait de l’esprit chez les autres pendant un mois, et le dépensait chez elle en une soirée. Saint-Clair la revit le jeudi de la même semaine. Cette fois, il s’ennuya quelque peu. Une autre visite le détermina à ne plus reparaître dans son salon. Mme B *** publia que Saint-Clair était un jeune homme sans manières et du plus mauvais ton.

Il était né avec un coeur tendre et aimant ; mais, à un âge où l’on prend trop facilement des impressions qui durent toute la vie, sa sensibilité trop expansive lui avait attiré les railleries de ses camarades. Il était fier, ambitieux ; il tenait à l’opinion comme y tiennent les enfants.

Dès lors, il se fit une étude de cacher tous les dehors de ce qu’il regardait comme une faiblesse déshonorante. Il atteignit son but ; mais sa victoire lui coûta cher. Il put celer aux autres les émotions de son âme trop tendre; mais, en les renfermant en lui-même, il se les rendit cent fois plus cruelles. Dans le monde, il obtint la triste réputation d’insensible et d’insouciant et, dans la solitude, son imagination inquiète lui créait des tourments d’autant plus affreux qu’il n’aurait voulu en confier le secret à personne.

Il est vrai qu’il est difficile de trouver un ami !

“ Difficile ! Est-ce possible? Deux hommes ont-ils existé qui n’eussent pas de secret l’un pour l’autre ? ” Saint-Clair ne croyait guère à l’amitié, et l’on s’en apercevait. On le trouvait froid et réservé avec les jeunes gens de la société. Jamais il ne les questionnait sur leurs secrets; mais toutes ses pensées et la plupart de ses actions étaient des mystères pour eux. Les Français aiment à parler d’eux-mêmes ; aussi Saint-Clair était-il, malgré lui, le dépositaire de bien des confidences. Ses amis, et ce mot désigne les personnes que nous voyons deux fois par semaine, se plaignaient de sa méfiance à leur égard ; en effet, celui qui, sans qu’on l’interroge, nous fait part de son secret, s’offense ordinairement de ne pas apprendre le nôtre. On s’imagine qu’il doit y avoir réciprocité dans l’indiscrétion.

“ Il est boutonné jusqu’au menton, disait un jour le beau chef d’escadron Alphonse de Thémines ; jamais je ne pourrai avoir la moindre confiance dans ce diable de Saint-Clair - Je le crois un peu jésuite, reprit Jules Lambert; quelqu’un m’a juré sa parole qu’il l’avait rencontré deux fois sortant de Saint-Sulpice. Personne ne sait ce qu’il pense. Pour moi, je ne pourrai jamais être à mon aise avec lui. ” Ils se séparèrent. Alphonse rencontra Saint-Clair sur le boulevard Italien, marchant la tête baissée et sans voir personne. Alphonse l’arrêta, lui prit le bras, et, avant qu’ils fussent arrivés à la rue de la Paix, il lui avait raconté toute l’histoire de ses amours avec Mme ***, dont le mari est si jaloux et si brutal.

Le même soir, Jules Lambert perdit son argent à l’écarté. Il se mit à danser. En dansant, il coudoya un homme qui, ayant aussi perdu tout son argent, était de fort mauvaise humeur. De là quelques mots piquants :

rendez-vous pris. Jules pria Saint-Clair de lui servir de second et, par la même occasion, lui emprunta de l’argent, qu’il a toujours oublié de lui rendre.

Après tout, Saint-Clair était un homme assez facile à vivre. Ses défauts ne nuisaient qu’à lui seul. Il était obligeant, souvent aimable, rarement ennuyeux. Il avait beaucoup voyagé, beaucoup lu, et ne parlait de ses voyages et de ses lectures que lorsqu’on l’exigeait.

D’ailleurs, il était grand, bien fait ; sa physionomie était noble et spirituelle, presque toujours trop grave ; mais son sourire était plein de grâce.

J’oubliais un point important. Saint-Clair était attentif auprès de toutes les femmes, et recherchait leur conversation plus que celle des hommes. Aimait-il ?

C’est ce qu’il était difficile de décider. Seulement, si cet être si froid ressentait de l’amour, on savait que la jolie comtesse Mathilde de Coursy devait être l’objet de sa préférence. C’était une jeune veuve chez laquelle on le voyait assidu. Pour conclure à leur intimité, on avait les présomptions suivantes : d’abord la politesse presque cérémonieuse de Saint-Clair pour la comtesse, et vice versa ; puis son affectation de ne jamais prononcer son nom dans le monde ; ou, s’il était obligé de parler d’elle, jamais le moindre éloge ; puis, avant que Saint-Clair lui fût présenté, il aimait passionnément la musique, et la comtesse avait autant de goût pour la peinture. Depuis qu’ils s’étaient vus, leurs goûts avaient changé. Enfin, la comtesse ayant été aux eaux l’année passée, Saint-Clair était parti six jours après elle.

Mon devoir d’historien m’oblige à déclarer qu’une nuit du mois de juillet, peu de moments avant le lever du soleil, la porte du parc d’une maison de campagne s’ouvrit, et qu’il en sortit un homme avec toutes les précautions d’un voleur qui craint d’être surpris. Cette maison de campagne appartenait à Mme de Coursy, et cet homme était Saint-Clair. Une femme, enveloppée dans une pelisse, l’accompagna jusqu’à la porte, et passa la tête en dehors pour le voir encore plus longtemps tandis qu’il s’éloignait en descendant le sentier qui longeait le mur du parc. Saint-Clair s’arrêta, jeta autour de lui un coup d’oeil circonspect, et de la main fit signe à cette femme de rentrer. La clarté d’une nuit d’été lui permettait de distinguer sa figure pâle, toujours immobile à la même place. Il revint sur ses pas, s’approcha d’elle et la serra tendrement dans ses bras. Il voulait l’engager à rentrer ; mais il avait encore cent choses à lui dire. Leur conversation durait depuis dix minutes, quand on entendit la voix d’un paysan qui sortait pour aller travailler aux champs. Un baiser est pris et rendu, la porte est fermée, et Saint-Clair d’un saut, est au bout du sentier.

Il suivait un chemin qui lui semblait bien connu. Tantôt il sautait presque de joie, et courait en frappant les buissons de sa canne ; tantôt il s’arrêtait ou marchait lentement, regardant le ciel qui se colorait de pourpre du côté de l’orient. Bref, à le voir, on eût dit un fou enchanté d’avoir brisé sa cage. Après une demi-heure de marche, il était à la porte d’une petite maison isolée qu’il avait louée pour la saison. Il avait une clef: il entra, puis il se jeta sur un grand canapé et là, les yeux fixes, la bouche courbée par un doux sourire, il pensait, il rêvait tout éveillé. Son imagination ne lui présentait alors que des pensées de bonheur “ Que je suis heureux! se disait-il à chaque instant. Enfin je l’ai rencontré ce coeur qui comprend le mien !… - Oui, c’est mon idéal que j’ai trouvé… J’ai tout à la fois un ami et une maîtresse…

Quel caractère !… quelle âme passionnée !… Non, elle n’a jamais aimé avant moi… ” Bientôt, comme la vanité se glisse toujours dans les affaires de ce monde : “ C’est la plus belle femme de Paris ”, pensait-il. Et son imagination lui retraçait à la fois tous ses charmes. - “ Elle m’a choisi entre tous. Elle avait pour admirateurs l’élite de la société. Ce colonel de hussards si beau, si brave, et pas trop fat ; - ce jeune auteur qui fait de si jolies aquarelles et qui joue si bien les proverbes ; - ce Lovelace russe qui a vu le Balkan et qui a servi sous Diébitch, - surtout Camille T***, qui a de l’esprit certainement, de belles manières, un beau coup de sabre sur le front… elle les a tous éconduits. Et moi !… ” Alors venait son refrain : “

Que je suis heureux ! que je suis heureux ! ” Et il se levait, ouvrait la fenêtre, car il ne pouvait respirer ; puis il se promenait, puis il se roulait sur son canapé.

Un amant heureux est presque aussi ennuyeux qu’un amant malheureux. Un de mes amis, qui se trouvait souvent dans l’une ou l’autre de ces deux positions, n’avait trouvé d’autre moyen de se faire écouter que de me donner un excellent déjeuner pendant lequel il avait la liberté de parler de ses amours ; le café pris, il fallait absolument changer de conversation.

Comme je ne puis donner à déjeuner à tous mes lecteurs, je leur ferai grâce des pensées d’amour de saint-Clair. D’ailleurs, on ne peut pas toujours rester dans la région des nuages. Saint-Clair était fatigué, il bâilla, étendit les bras, vit qu’il était grand jour ; il fallait enfin penser à dormir Lorsqu’il se réveilla, il vit à sa montre qu’il avait à peine le temps de s’habiller et de courir à Paris, où il était invité à un déjeuner-dîner avec plusieurs jeunes gens de sa connaissance.

On venait de déboucher une autre bouteille de vin de Champagne; je laisse au lecteur à en déterminer le numéro. Qu’il lui suffise de savoir qu’on en était venu à ce moment, qui arrive assez vite dans un déjeuner de garçons, où tout le monde veut parler à la fois, où les bonnes têtes commencent à concevoir des inquiétudes pour les mauvaises.

“ Je voudrais, dit Alphonse de Thémines, qui ne perdait jamais une occasion de parler de l’Angleterre, je voudrais que ce fût la mode à Paris comme à Londres de porter chacun un toast à sa maîtresse. De la sorte nous saurions au juste pour qui soupire notre ami Saint-Clair ” ; et, en parlant ainsi, il remplit son verre et ceux de ses voisins.

Saint-Clair, un peu embarrassé, se préparait à répondre ; mais Jules Lambert le prévint :

“ J’approuve fort cet usage, dit-il, et je l’adopte ” ; et, levant son verre : “À toutes ]es modistes de Paris ! J’en excepte celles qui ont trente ans, les borgnes et les boiteuses, etc.

- Hourra ! hourra ! ” crièrent les jeunes anglomanes.

Saint-Clair se leva, son verre à la main :

“ Messieurs, dit-il, je n’ai point un coeur aussi vaste que notre ami Jules, mais il est plus constant. Or ma constance est d’autant plus méritoire que, depuis longtemps, je suis séparé de la dame de mes pensées. Je suis sûr cependant que vous approuvez mon choix, si toutefois vous n’êtes pas déjà mes rivaux. À Judith Pasta, messieurs! Puissions-nous revoir bientôt la première tragédienne de l’Europe ! ”

Thémines voulait critiquer le toast ; mais les acclamations l’interrompirent. Saint-Clair ayant paré cette botte se croyait hors d’affaire pour la journée.

La conversation tomba d’abord sur les théâtres. La censure dramatique servit de transition pour parler de la politique. De Lord Wellington, on passa aux chevaux anglais, et, des chevaux anglais, aux femmes par une liaison d’idées facile à saisir ; car pour des jeunes gens, un beau cheval d’abord et une jolie maîtresse ensuite sont les deux objets les plus désirables.

Alors, on discuta les moyens d’acquérir ces objets si désirables. Les chevaux s’achètent, on achète aussi des femmes ; mais, de celles-là, n’en parlons point. Saint-Clair, après avoir modestement allégué son peu d’expérience sur ce sujet délicat, conclut que la première condition pour plaire à une femme, c’est de se singulariser, d’être différent des autres. Mais y a-t-il une formule générale de singularité ? Il ne le croyait pas.

“ Si bien qu’à votre sentiment, dit Jules, un boiteux ou un bossu sont plus en passe de plaire qu’un homme droit et fait comme tout le monde ?

- vous poussez les choses bien loin, répondit Saint-Clair mais j’accepte, s’il le faut, toutes les conséquences de ma proposition. Par exemple, si j’étais bossu, je ne me brûlerais pas la cervelle et je voudrais faire des conquêtes. D’abord, je ne m’adresserais qu’à deux sortes de femmes, soit à celles qui ont une véritable sensibilité, soit aux femmes, et le nombre en est grand, qui ont la prétention d’avoir un caractère original, eccentric, comme on dit en Angleterre. Aux premières, je peindrais l’horreur de ma position, la cruauté de la nature à mon égard. Je tâcherais de les apitoyer sur mon sort, je saurais leur faire soupçonner que je suis capable d’un amour passionné. Je tuerais en duel un de mes rivaux, et je m’empoisonnerais avec une faible dose de laudanum. Au bout de quelques mois on ne verrait plus ma bosse, et alors ce serait mon affaire d’épier le premier accès de sensibilité. Quant aux femmes qui prétendent à l’originalité, la conquête en est facile. Persuadez-leur seulement que c’est une règle bien et dûment établie qu’un bossu ne peut avoir de bonne fortune; elles voudront aussitôt donner le démenti à la règle générale.

- Quel don Juan ! s’écria Jules.

- Cassons-nous les jambes, messieurs, dit le colonel Beaujeu, puisque nous avons le malheur de n’être pas nés bossus.

- Je suis tout à fait de l’avis de Saint-Clair dit Hector Roquantin, qui n’avait pas plus de trois pieds et demi de haut ; on voit tous les jours les plus belles femmes et les plus à la mode se rendre à des gens dont vous autres beaux garçons vous ne vous méfieriez jamais…

- Hector, levez-vous, je vous en prie, et sonnez pour qu’on nous apporte du vin ”, dit Thémines de l’air du monde le plus naturel.

Le nain se leva, et chacun se rappela en souriant la fable du renard qui a la queue coupée.

“ Pour moi, dit Thémines reprenant la conversation, plus je vis, et plus je vois qu’une figure passable ”, et en même temps il jetait un coup d’oeil complaisant sur la glace qui lui était opposée, “ une figure passable et du goût dans la toilette sont la grande singularité qui séduit les plus cruelles” ; et, d’une chiquenaude, il fit sauter une petite miette de pain qui s’était attachée au revers de son habit.

“ Bah ! s’écria le nain, avec une jolie figure et un habit de Staub, on a des femmes que l’on garde huit jours et qui vous ennuient au second rendez-vous. Il faut autre chose peur se faire aimer, ce qui s’appelle aimer… Il faut…

- Tenez, interrompit Thémines, voulez-vous un exemple concluant ? vous avez tous connu Massigny, et vous savez quel homme c’était. Des manières comme un groom anglais, de la conversation comme son cheval… Mais il était beau comme Adonis et mettait sa cravate comme Brummel. Au total, c’était l’être le plus ennuyeux que j’aie connu.

- Il a pensé me tuer d’ennui, dit le colonel Beaujeu.

Figurez-vous que j’ai été obligé de faire deux cents lieues avec lui.

- Savez-vous, demanda Saint-Clair, qu’il a causé la mort de ce pauvre Richard Thornton, que vous avez tous connu ? - Mais, répondit Jules, ne savez-vous donc pas qu’il a été assassiné par les brigands auprès de Fondi?

- D’accord ; mais vous allez voir que Massigny a été au moins complice du crime. Plusieurs voyageurs, parmi lesquels se trouvait Thomton, avaient arrangé d’aller à Naples tous ensemble de peur des brigands.

Massigny voulut se joindre à la caravane. Aussitôt que Thomton le sut, il prit les devants, d’effroi, je pense, d’avoir à passer quelques jours avec lui. Il partit seul, et vous savez le reste.

- Thomton avait raison, dit Thémines ; et, de deux morts, il choisit la plus douce. Chacun à sa place en eût fait autant. ” Puis, après une pause :

“ Vous m’accordez donc, reprit-il, que Massigny était l’homme le plus ennuyeux de la terre ?

- Accordé ! s’écria-t-on par acclamation.

- Ne désespérons personne, dit Jules; faisons une exception en faveur de ***, surtout quand il développe ses plans politiques. - Vous m’accorderez présentement, poursuivit Thémines, que Mme de Coursy est une femme d’esprit s’il en fut. ” Il y eut un moment de silence. Saint-Clair baissait la tête et s’imaginait que tous les yeux étaient fixés sur lui.

“ Qui en doute ? dit-il enfin, toujours penché sur son assiette et paraissant observer avec beaucoup de curiosité les fleurs peintes sur la porcelaine.

- Je maintiens, dit Jules élevant la voix, je maintiens que c’est une des trois plus aimables femmes de Paris.

- J’ai connu son mari, dit le colonel. Il m’a souvent montré des lettres charmantes de sa femme.

- Auguste, interrompit Hector Roquantin, présentez-moi donc à la comtesse. On dit que vous faites chez elle la pluie et le beau temps.

- À la fin de l’automne, murmura Saint-Clair, quand elle sera de retour à Paris… Je… je crois qu’elle ne reçoit pas à la campagne.

- Voulez-vous m’écouter ? ” s’écria Thémines.

Le silence se rétablit. Saint-Clair s’agitait sur sa chaise comme un prévenu devant une cour d’assises.

“ vous n’avez pas vu la comtesse il y a trois ans, vous étiez alors en Allemagne, Saint-Clair, reprit Alphonse de Thémines avec un sang-froid désespérant. Vous ne pouvez vous faire une idée de ce qu’elle était alors : belle, fraîche comme une rose, vive surtout, et gaie comme un papillon. Eh bien, savez-vous, parmi ses nombreux adorateurs, lequel a été honoré de ses bontés ? Massigny !

Le plus bête des hommes et le plus sot a tourné la tête de la plus spirituelle des femmes. Croyez-vous qu’un bossu aurait pu en faire autant? Allez, croyez-moi, ayez une jolie figure, un bon tailleur et soyez hardi. ” Saint-Clair était dans une position atroce. Il allait donner un démenti formel au narrateur ; mais la peur de compromettre la comtesse le retint. Il aurait voulu pouvoir dire quelque chose en sa faveur ; mais sa langue était glacée. Ses lèvres tremblaient de fureur, et il cherchait en vain dans son esprit quelque moyen détourné d’engager une querelle.

“ Quoi ! s’écria Jules d’un air de surprise, Mme de Coursy s’est donnée à Massigny! Frailty thy naine is woman !

- C’est une chose si peu importante que la réputation d’une femme ! dit Saint-Clair d’un ton sec et méprisant.

Il est bien permis de la mettre en pièces pour faire un peu d’esprit, et… ” Comme il parlait il se rappela avec horreur un certain vase étrusque qu’il avait vu cent fois sur la cheminée de la comtesse à Paris. Il savait que c’était un présent de Massigny à son retour d’Italie ; et, circonstance accablante! ce vase avait été apporté de Paris à la campagne. Et tous les soirs, en ôtant son bouquet, Mathilde le posait dans le vase étrusque.

La parole expira sur ses lèvres ; il ne vit plus qu’une chose, il ne pensa plus qu’à une chose : le vase étrusque !

La belle preuve ! dira un critique : soupçonner sa maîtresse pour si peu de chose !

Avez-vous été amoureux, monsieur le critique ?

Thémines était en trop belle humeur pour s’offenser du ton que Saint-Clair avait pris en lui parlant. Il répondit d’un air de légèreté et de bonhomie :

“ Je ne fais que répéter ce que l’on a dit dans le monde. La chose passait pour certaine quand vous étiez en Allemagne. Au reste, je connais assez peu Mme de Coursy ; il y a dix-huit mois que je ne suis allé chez elle.

Il est possible qu’on se soit trompé et que Massigny m’ait fait un conte. Pour en revenir à ce qui nous occupe, quand l’exemple que je viens de citer serait faux, je n’en aurais pas moins raison. vous savez tous que la femme de France la plus spirituelle, celle dont les ouvrages… ” La porte s’ouvrit, et Théodore Néville entra. Il revenait d’Égypte.

Théodore ! sitôt de retour ! Il fut accablé de questions.

“ As-tu rapporté un véritable costume turc ? demanda Thémines. As-tu un cheval arabe et un groom égyptien ?

- Quel homme est le pacha ? dit Jules. Quand il se rendit indépendant ? As-tu vu couper une tête d’un seul coup de sabre ?

- Et les aimées ? dit Roquantin. Les femmes sont-elles belles au Caire ?

- Avez-vous vu le général L*** ? demanda le colonel Beaujeu. Comment a-t-il organisé l’armée du pacha ? Le colonel C*** vous a-t-il donné un sabre pour moi ?

- Et les pyramides ? et les cataractes du Nil ? et la statue de Memnon ? Ibrahim pacha ? etc. ” Tous parlaient à la fois ; Saint-Clair ne pensait qu’au vase étrusque.

Théodore s’étant assis les jambes croisées, car il avait pris cette habitude en Égypte et n’avait pu la perdre en France, attendit que les questionneurs se fussent lassés, et parla comme il suit, assez vite pour n’être pas facilement interrompu.

“ Les pyramides ! d’honneur c’est un regular humbug.

C’est bien moins haut qu’on ne croit. Le Munster à Strasbourg n’a que quatre mètres de moins. Les antiquités me sortent par les yeux. Ne m’en parlez pas. La seule vue d’un hiéroglyphe me ferait évanouir Il y a tant de voyageurs qui s’occupent de ces choses-là ! Moi, mon but a été d’étudier la physionomie et les moeurs de toute cette population bizarre qui se presse dans les rues d’Alexandrie et du Caire, comme des Turcs, des Bédouins, des Coptes, des Fellahs, des Môghrebins. J’ai rédigé quelques notes à la hâte pendant que j’étais au lazaret. Quelle infamie que ce lazaret ! J’espère que vous ne croyez pas à la contagion, vous autres ! Moi, j’ai fumé tranquillement ma pipe au milieu de trois cents pestiférés. Ah ! colonel, vous verriez là une belle cavalerie, bien montée. Je vous montrerai des armes superbes que j’ai rapportées. J’ai un djerid qui a appartenu au fameux Mourad bey Colonel, j’ai un yatagan pour vous et un khandjar pour Auguste. vous verrez mon metchlâ, mon burnous ; mon hhaïck. Savez-vous qu’il n’aurait tenu qu’à moi de rapporter des femmes? Ibrahim pacha en a tant envoyé de Grèce, qu’elles sont pour rien… Mais à cause de ma mère… J’ai beaucoup causé avec le pacha. C’est un homme d’esprit, parbleu ! sans préjugés. vous ne sauriez croire comme il entend bien nos affaires. D’honneur, il est informé des plus petits mystères de notre cabinet. J’ai puisé dans sa conversation des renseignements bien précieux sur l’état des partis en France. Il s’occupe beaucoup de statistique en ce moment. Il est abonné à tous nos journaux. Savez-vous qu’il est bonapartiste enragé ! Il ne parle que de Napoléon. Ah ! quel grand homme que Bounabardo! me disait-il. Bounabardo, c’est ainsi qu’ils appellent Bonaparte.

- Giourdina, c’est-à-dire Jourdain, murmura tout bas Thémines. - D’abord, continua Théodore, Mohamed Ali était fort réservé avec moi. vous savez que tous les Turcs sont très méfiants. Il me prenait pour un espion, le diable m’emporte ! ou pour un jésuite. - Il a les jésuites en horreur. Mais, au bout de quelques visites, il a reconnu que j’étais un voyageur sans préjugés, curieux de m’instruire à fond des coutumes, des moeurs et de la politique de l’Orient. Alors il s’est déboutonné et m’a parié à coeur ouvert. À ma dernière audience, c’était la troisième qu’il m’accordait, je pris la liberté de lui dire :

” Je ne conçois pas pourquoi Ton Altesse ne se rend pas indépendante de la Porte. - Mon Dieu ! me dit-il, je le voudrais bien, mais je crains que les journaux libéraux, qui gouvernent tout dans ton pays, ne me soutiennent pas quand une fois j’aurai proclamé l’indépendance de l’Égypte. ” C’est un beau vieillard, belle barbe blanche, ne riant jamais. Il m’a donné des confitures excellentes, mais de tout ce que je lui ai donné, ce qui lui a fait le plus de plaisir, c’est la collection des costumes de la garde impériale par Charlet.

- Le pacha est-il romantique ? demanda Thémines.

- Il s’occupe peu de littérature ; mais vous n’ignorez pas que la littérature arabe est toute romantique. Ils ont un poète nommé Melek AyataInefous-Ebn-Esraf, qui a publié dernièrement des Méditations auprès desquelles celles de Lamartine paraîtraient de la prose classique. À mon arrivée au Caire, j’ai pris un maître d’arabe, avec lequel je me suis mis à lire le Coran. Bien que je n’aie pris que peu de leçons, j’en ai assez vu pour comprendre les sublimes beautés du style du prophète, et combien sont mauvaises toutes nos traductions. Tenez, voulez-vous voir de l’écriture arabe ? Ce mot en lettres d’or c’est Allah, c’est-à-dire Dieu. ” En parlant ainsi, il montrait une lettre fort sale qu’il avait tirée d’une bourse de soie parfumée.

“ Combien de temps es-tu resté en Égypte ? demanda Thémines.

- Six semaines. ” Et le voyageur continua de tout décrire, depuis le cèdre jusqu’à l’hysope. Saint-Clair sortit presque aussitôt après son arrivée, et reprit le chemin de sa maison de campagne. Le galop impétueux de son cheval l’empêchait de suivre nettement ses idées. Mais il sentait vaguement que son bonheur en ce monde était détruit à jamais, et qu’il ne pouvait s’en prendre qu’à un mort et à un vase étrusque.

Arrivé chez lui, il se jeta sur le canapé où, la veille il avait si longuement et si délicieusement analysé son bonheur. L’idée qu’il avait caressée le plus amoureusement, c’était que sa maîtresse n’était pas une femme comme une autre, qu’elle n’avait aimé et ne pourrait jamais aimer que lui. Maintenant ce beau rêve disparaissait dans la triste et cruelle réalité. “Je possède une belle femme, et voilà tout. Elle a de l’esprit : elle en est plus coupable, elle a pu aimer Massigny !

- Il est vrai qu’elle m’aime maintenant… de toute son âme… comme elle peut aimer. être aimé comme Massigny l’a été !…

Elle s’est rendue à mes soins, à mes cajoleries, à mes importunités. Mais je me suis trompé. Il n’y avait pas de sympathie entre nos deux coeurs. Massigny ou moi, ce lui est tout un. Il est beau, elle l’aime pour sa beauté.

J’amuse quelquefois madame. “ Eh bien, aimons Saint-Clair s’est-elle dit, puisque l’autre est mort ! Et si Saint-Clair meurt ou m’ennuie, nous verrons. ”

Je crois fermement que le diable est aux écoutes invisible auprès d’un malheureux qui se torture ainsi lui-même. Le spectacle est amusant pour l’ennemi des hommes ; et, quand la victime sent ses blessures se fermer, le diable est là pour les rouvrir Saint-Clair crut entendre une voix qui murmurait à ses oreilles :

L’honneur singulier D’être le successeur..

Il se leva sur son séant et jeta un coup d’oeil farouche autour de lui. Qu’il eût été heureux de trouver quelqu’un dans sa chambre ! Sans doute il l’eût déchiré.

La pendule sonna huit heures. À huit heures et demie, la comtesse l’attend. - S’il manquait au rendez-vous ! “ Au fait, pourquoi revoir la maîtresse de Massigny ? ” Il se recoucha sur son canapé et ferma les yeux.

“ Je veux dormir ”, dit-il. Il resta immobile une demi-minute, puis sauta en pieds et courut à la pendule pour voir le progrès du temps. “ Que je voudrais qu’il fût huit heures et demie ! pensa-t-il. Alors il serait trop tard pour me mettre en route. ” Dans son coeur il ne se sentait pas le courage de rester chez lui ; il voulait avoir un prétexte. Il aurait voulu être bien malade. Il se promena dans la chambre, puis s’assit, prit un livre, et ne put lire une syllabe. Il se plaça devant son piano, et n’eut pas la force de l’ouvrir. Il siffla, il regarda les nuages et voulut compter les peupliers devant ses fenêtres. Enfin il retourna consulter la pendule, et, vit qu’il n’avait pu parvenir à passer trois minutes. “ Je ne puis m’empêcher de l’aimer, s’écria-t-il en grinçant des dents et frappant du pied ; elle me domine, et je suis son esclave, comme Massigny l’a été avant moi ! Eh bien, misérable, obéis, puisque tu n’as pas assez de coeur pour briser une chaîne que tu hais ! ” Il prit son chapeau et sortit précipitamment.

Quand une passion nous emporte, nous éprouvons quelque consolation d’amour-propre à contempler notre faiblesse du haut de notre orgueil. “ Il est vrai que je suis faible, se dit-on, mais si je voulais ! ” .

Il montait à pas lents le sentier qui conduisait à la porte du parc, et de loin il voyait une figure blanche qui se détachait sur la teinte foncée des arbres. De sa main, elle agitait un mouchoir comme pour lui faire signe.

Son coeur battait avec violence, ses genoux tremblaient ; il n’avait pas la force de parler, et il était devenu si timide, qu’il craignait que la comtesse ne lût sa mauvaise humeur sur sa physionomie.

Il prit la main qu’elle lui tendait, lui baisa le front, parce qu’elle se jeta sur son sein, et il la suivit jusque dans son appartement, muet, et étouffant avec peine des soupirs qui semblaient devoir faire éclater sa poitrine. Une seule bougie éclairait le boudoir de la comtesse.

Tous deux s’assirent. Saint-Clair remarqua la coiffure de son amie ; une seule rose dans ses cheveux. La veille, il lui avait apporté une belle gravure anglaise, la duchesse de Portland d’après Lesly (elle est coiffée de cette manière), et Saint-Clair n’avait dit que ces mots :

“ J’aime mieux cette rose toute simple que vos coiffures compliquées. ” Il n’aimait pas les bijoux, et il pensait comme ce lord qui disait brutalement.: “ À femmes parées, à chevaux caparaçonnés, le diable ne connaîtrait rien. ” La nuit dernière en jouant avec un collier de perles de la comtesse (car en parlant, il fallait toujours qu’il eût quelque chose entre les mains), il avait dit :

“ Les bijoux ne sont bons que pour cacher des défauts.

vous êtes trop jolie, Mathilde, pour en porter ” Ce soir, la comtesse, qui retenait jusqu’à ses paroles les plus indifférentes, avait ôté bagues, colliers, boucles d’oreilles et bracelets. - Dans la toilette d’une femme il remarquait, avant tout, la chaussure, et, comme bien d’autres, il avait ses manies sur ce chapitre. Une grosse averse était tombée avant le coucher du soleil. L’herbe était encore toute mouillée; cependant la comtesse avait marché sur le gazon humide avec des bas de soie et des souliers de satin noir… Si elle allait être malade ?

“ Elle m’aime ”, se dit Saint-Clair .

Et il soupira sur lui-même et sur sa folie, et il regardait Mathilde en souriant malgré lui, partagé entre sa mauvaise humeur et le plaisir de voir une jolie femme qui cherchait à lui plaire par tous ces petits riens qui ont tant de prix pour les amants.

Pour la comtesse, sa physionomie radieuse exprimait un mélange d’amour et de malice enjouée qui la rendait encore plus aimable. Elle prit quelque chose dans un coffre en laque du Japon, et, présentant sa petite main fermée et cachant l’objet qu’elle tenait :

“ L’autre soir dit-elle, j’ai cassé votre montre. La voici raccommodée. ” Elle lui remit la montre, et le regardait d’un air à la fois tendre et espiègle, en se mordant la lèvre inférieure, comme pour s’empêcher de rire. vive Dieu ! que ses dents étaient belles ! comme elles brillaient blanches sur le rose ardent de ses lèvres ! (Un homme a l’air bien sot quand il reçoit froidement les cajoleries d’une jolie femme. ) Saint-Clair la remercia, prit la montre et allait la mettre dans sa poche :

“ Regardez donc, continua-t-elle, ouvrez-la, et voyez si elle est bien raccommodée. vous qui êtes si savant, vous qui avez été à l’École polytechnique, vous devez voir cela.

- Oh ! je m’y connais fort peu ”, dit Saint-Clair Et il ouvrit la boîte de la montre d’un air distrait.

Quelle fut sa surprise ! le portrait en miniature de Mme de Coursy était peint sur le fond de la boîte. Le moyen de bouder encore ? Son front s’éclaircit ; il ne pensa plus à Massigny; il se souvint seulement qu’il était auprès d’une femme charmante, et que cette femme l’adorait.

L’alouette, cette messagère de l’aurore, commençait à chanter, et de longues bandes de lumière pâle sillonnaient les nuages à l’orient. C’est alors que Roméo dit adieu à Juliette; c’est l’heure classique où tous les amants doivent se séparer Saint-Clair était debout devant une cheminée, la clef du parc à la main, les yeux attentivement fixés sur le vase étrusque dont nous avons déjà parlé. Il lui gardait encore rancune au fond de son âme. Cependant il était en belle humeur, et l’idée bien simple que Thémines avait pu mentir commençait à se présenter à son esprit.

Pendant que la comtesse, qui voulait le reconduire jusqu’à la porte du parc, s’enveloppait la tête d’un châle, il frappait doucement de sa clef le vase odieux, augmentant progressivement la force de ses coups, de manière à faire croire qu’il allait bientôt le faire voler en éclats.

“ Ah ! Dieu ! prenez garde ! s’écria Mathilde ; vous allez casser mon beau vase étrusque. ” Et elle lui arracha la clef des mains.

Saint-Clair était très mécontent, mais il était résigné.

Il tourna le dos à la cheminée pour ne pas succomber à la tentation, et, ouvrant sa montre, il se mit à considérer le portrait qu’il venait de recevoir “ Quel est le peintre ? demanda-t-il.

-M. R… Tenez, c’est Massigny qui me l’a fait connaître. (Massigny, depuis son voyage à Rome, avait découvert qu’il avait un goût exquis pour les beaux-arts, et s’était fait le Mécène de tous les jeunes artistes. ) vraiment, je trouve que ce portrait me ressemble, quoique un peu flatté. ” Saint-Clair avait envie de jeter la montre contre la muraille, ce qui l’aurait rendue bien difficile à raccommoder Il se contint pourtant et la remit dans sa poche ; puis, remarquant qu’il était déjà jour il sortit de la maison, supplia Mathilde de ne pas l’accompagner traversa le parc à grands pas, et, dans un moment, il fut seul dans la campagne.

“ Massigny ! Massigny ! s’écriait-il avec une rage concentrée, te trouverai-je donc toujours !… Sans doute, le peintre qui a fait ce portrait en a peint un autre pour Massigny !… Imbécile que j’étais ! J’ai pu croire un instant que j’étais aimé d’un amour égal au mien… et cela parce qu’elle se coiffe avec une rose et qu’elle ne porte pas de bijoux !… elle en a plein un secrétaire… Massigny, qui ne regardait que la toilette des femmes, aimait tant les bijoux!… Oui, elle a un bon caractère il faut en convenir. Elle sait se conformer aux goûts de ses amants. Morbleu ! j’aimerais mieux cent fois qu’elle fût une courtisane et qu’elle se fût donnée pour de l’argent.

Au moins pourrais-je croire qu’elle m’aime, puisqu’elle est ma maîtresse et que je ne la paie pas. ” Bientôt une autre idée encore plus affligeante vint s’offrir à son esprit. Dans quelques semaines, le deuil de la comtesse allait finir Saint-Clair devait l’épouser aussitôt que l’année de son veuvage serait révolue. Il l’avait promis. Promis ? Non. Jamais il n’en avait parlé. Mais telle avait été son intention, et la comtesse l’avait comprise. Pour lui, cela valait un serment. La veille, il aurait donné un trône pour hâter le moment où il pourrait avouer publiquement son amour ; maintenant il frémissait à la seule idée de lier son sort à l’ancienne maîtresse de Massigny.

“ Et pourtant JE LE Dois ! se disait-il, et cela sera. Elle a cru sans doute, pauvre femme, que je connaissais son intrigue passée. Ils disent que la chose a été publique.

Et puis, d’ailleurs, elle ne me connaît pas… Elle ne peut me comprendre. Elle pense que je ne l’aime que comme Massigny l’aimait. ” Alors il se dit non sans orgueil :

“Trois mois elle m’a rendu le plus heureux des hommes. Ce bonheur vaut bien le sacrifice de ma vie entière. ” Il ne se coucha pas, et se promena à cheval dans les bois pendant toute la matinée. Dans une allée du bois de verrières, il vit un homme monté sur un beau cheval anglais qui de très loin l’appela par son nom et l’accosta sur-le-champ. C’était Alphonse de Thémines. Dans la situation d’esprit où se trouvait Saint-Clair, la solitude est particulièrement agréable: aussi la rencontre de Thémines changea-t-elle sa mauvaise humeur en une colère étouffée. Thémines ne s’en apercevait pas, ou bien se faisait un malin plaisir de le contrarier, Il parlait, il riait, il plaisantait sans s’apercevoir qu’on ne lui répondait pas. Saint-Clair voyant une allée étroite y fit entrer son cheval aussitôt, espérant que le fâcheux ne l’y suivrait pas ; mais il se trompait ; un fâcheux ne lâche pas facilement sa proie. Thémines tourna bride et doubla le pas pour se mettre en ligne avec Saint-Clair et continuer la conversation plus commodément.

J’ai dit que l’allée était étroite. À toute peine les deux chevaux pouvaient y marcher de front ; aussi n’est-il pas extraordinaire que Thémines, bien que très bon cavalier effleurât le pied de Saint-Clair en passant à côté de lui. Celui-ci, dont la colère était arrivée à son dernier période, ne put se contraindre plus longtemps. Il se leva sur ses étriers et frappa fortement de sa badine le nez du cheval de Thémines.

“ Que diable avez-vous, Auguste ? s’écria Thémines.

Pourquoi battez-vous mon cheval ?

-Pourquoi me suivez-vous ? répondit Saint-Clair d’une voix terrible.

- Perdez-vous le sens, Saint-Clair ? Oubliez-vous que vous me parlez ?

- Je sais bien que je parle à un fat.

- Saint-Clair !… vous êtes fou, je pense… Écoutez:

demain, vous me ferez des excuses, ou bien vous me rendrez raison de votre impertinence.

- À demain donc, monsieur ” Thémines arrêta son cheval; Saint-Clair poussa le sien ; bientôt il disparut dans le bois.

Dans ce moment, il se sentit plus calme. Il avait la faiblesse de croire aux pressentiments. Il pensait qu’il serait tué le lendemain, et alors c’était un dénouement tout trouvé à sa position. Encore un jour à passer; demain, plus d’inquiétudes, plus de tourments. Il rentra chez lui, envoya son domestique avec un billet au colonel Beaujeu, écrivit quelques lettres, puis il dîna de bon appétit, et fut exact à se trouver à huit heures et demie à la petite porte du parc.

“ Qu’avez-vous donc aujourd’hui, Auguste? dit la comtesse. vous êtes d’une gaieté étrange, et pourtant vous ne pouvez me faire rire avec toutes vos plaisanteries. Hier vous étiez tant soit peu maussade, et, moi, j’étais si gaie ! Aujourd’hui, nous avons changé de rôle. Moi, j’ai un mal de tête affreux.

-Belle amie, je l’avoue, oui, j’étais bien ennuyeux hier. Mais, aujourd’hui, je me suis promené, j’ai fait de l’exercice ; je me porte à ravir.

- Pour moi, je me suis levée tard, j’ai dormi longtemps ce matin, et j’ai fait des rêves fatigants.

- Ah ! des rêves ? Croyez-vous aux rêves ?

- Quelle folie !

- Moi, j’y crois ; je parie que vous avez fait un rêve qui annonce quelque événement tragique.

- Mon Dieu, jamais je ne me souviens de mes rêves.

Pourtant, je me rappelle… dans mon rêve j’ai vu Massigny ; ainsi vous voyez que ce n’était rien de bien amusant.

- Massigny? J’aurais cru, au contraire, que vous auriez beaucoup de plaisir à le revoir ?

- Pauvre Massigny !

- Pauvre Massigny ?

- Auguste, dites-moi, je vous en prie, ce que vous avez ce soir Il y a dans votre sourire quelque chose de diabolique. vous avez l’air de vous moquer de vous-même.

- Ah ! voilà que vous me traitez aussi mal que me traitent les vieilles douairières, vos amies.

- Oui, Auguste, vous avez aujourd’hui la figure que vous avez avec les gens que vous n’aimez pas.

- Méchante ! allons, donnez-moi votre main. ” Il lui baisa la main avec une galanterie ironique et ils se regardèrent fixement pendant une minute. Saint-Clair baissa les yeux le premier et s’écria : .

“ Qu’il est difficile de vivre en ce monde sans passer pour méchant! Il faudrait ne jamais parler d’autre chose que du temps ou de la chasse, ou bien discuter avec vos vieilles amies le budget de leurs comités de bienfaisance. ” Il prit un papier sur une table :

“ Tenez, voici le mémoire de votre blanchisseuse de fin. Causons là-dessus, mon ange : comme cela, vous ne direz pas que je suis méchant.

- En vérité, Auguste, vous m’étonnez…

- Cette orthographe me fait penser à une lettre que j’ai trouvée ce matin. Il faut vous dire que j’ai rangé mes papiers, car j’ai de l’ordre de temps en temps. Or donc, j’ai retrouvé une lettre d’amour que m’écrivait une couturière dont j’étais amoureux quand j’avais seize ans.

Elle a une manière à elle d’écrire chaque mot, et toujours la plus compliquée. Son style est digne de son orthographe. Eh bien, comme j’étais alors tant soit peu fat, je trouvai indigne de moi d’avoir une maîtresse qui n’écrivît pas comme Sévigné. Je la quittai brusquement.

Aujourd’hui, en relisant cette lettre, j’ai reconnu que cette couturière devait avoir un amour véritable pour moi.

- Bon ! une femme que vous entreteniez ?…

- Très magnifiquement : à cinquante francs par mois.

Mais mon tuteur ne me faisait pas une pension trop forte, car il disait qu’un jeune homme qui a de l’argent se perd et perd les autres.

- Et cette femme, qu’est-elle devenue ?

- Que sais-je ?… Probablement elle est morte à l’hôpital.

- Auguste… si cela était vrai, vous n’auriez pas cet air insouciant.

- S’il faut dire la vérité, elle s’est mariée à un honnête homme ; et, quand on m’a émancipé, je lui ai donné une petite dot.

- Que vous êtes bon !… Mais pourquoi voulez-vous paraître méchant ?

- Oh ! je suis très bon… Plus j’y songe, plus je me persuade que cette femme m’aimait réellement… Mais alors je ne savais pas distinguer un sentiment vrai sous une forme ridicule.

- vous auriez dû m’apporter votre lettre. Je n’aurais pas été jalouse… Nous autres femmes, nous avons plus de tact que vous, et nous voyons tout de suite au style d’une lettre, si l’auteur est de bonne foi, ou s’il feint une passion qu’il n’éprouve pas.

- Et cependant combien de fois vous laissez-vous attraper par des sots ou des fats ! ” En parlant il regardait le vase étrusque, et il y avait dans ses yeux et dans sa voix une expression sinistre que Mathilde ne remarqua point.

“ Allons donc ! vous autres hommes, vous voulez tous passer pour des don Juan. vous vous imaginez que vous faites des dupes, tandis que souvent vous ne trouvez que des dofla Juana, encore plus rouées que vous.

- Je conçois qu’avec votre esprit supérieur mesdames, vous sentez un sot d’une lieue. Aussi je ne doute pas que votre ami Massigny qui était sot et fat, ne soit mort vierge et martyr..

- Massigny ? Mais il n’était pas trop sot, et puis il y a des femmes sottes. Il faut que je vous conte une histoire sur Massigny… Mais ne vous l’ai-je pas déjà contée, dites-moi ?

- Jamais, répondit Saint-Clair d’une voix tremblante.

- Massigny, à son retour d’Italie, devint amoureux de moi. Mon mari le connaissait ; il me le présenta comme un homme d’esprit et de goût. Ils étaient faits l’un pour l’autre. Massigny fut d’abord très assidu ; il me donnait comme de lui des aquarelles qu’il achetait chez Schroth, et me parlait musique et peinture avec un ton de supériorité tout à fait divertissant. Un jour il m’envoya une lettre incroyable. Il me disait, entre autres choses, que j’étais la plus honnête, femme de Paris ; c’est pourquoi il voulait être mon amant. Je montrai la lettre à ma cousine Julie. Nous étions deux folles alors, et nous résolûmes de lui jouer un tour. Un soir, nous avions quelques visites, entre autres Massigny. Ma cousine me dit : “Je vais vous lire une déclaration d’amour que j’ai reçue ce matin. ” Elle prend la lettre et la lit au milieu des éclats de rire… Le pauvre Massigny. ” Saint-Clair tomba à genoux en poussant un cri de joie. Il saisit la main de la comtesse, et la couvrit de baisers et de larmes. Mathilde était dans la dernière surprise, et crut d’abord qu’il se trouvait mal. Saint-Clair ne pouvait dire que ces mots : “ Pardonnez-moi ! pardonnez-moi ! ” Enfin il se releva. Il était radieux.

Dans ce moment, il était plus heureux que le jour où Mathilde lui dit pour la première fois : “ Je vous aime. ” “ Je suis le plus fou et le plus coupable des hommes, s’écria-t-il ; depuis deux jours, je te soupçonnais… et je n’ai pas cherché une explication avec toi…

- Tu me soupçonnais !… Et de quoi ?

- Oh ! je suis un misérable !… On m’a dit que tu avais aimé Massigny, et…

-Massigny! ” et elle se mit à rire; puis, reprenant aussitôt son sérieux: “Auguste, dit-elle, pouvez-vous être assez fou pour avoir de pareils soupçons, et assez hypocrite pour me les cacher ! ” Une larme roulait dans ses yeux.

“ Je t’en supplie, pardonne-moi.

- Comment ne te pardonnerais-je pas, cher ami ?…

Mais d’abord laisse-moi te jurer..

- Oh ! je te crois, je te crois, ne me dis rien.

- Mais au nom du Ciel, quel motif a pu te faire soupçonner une chose aussi improbable ?

- Rien, rien au monde que ma mauvaise tête… et…

vois-tu, ce vase étrusque, je savais qu’il t’avait été donné par Massigny… ” La comtesse joignit les mains d’un air d’étonnement ; puis elle s’écria, en riant aux éclats :

“ Mon vase étrusque ! mon vase étrusque ! ” Saint-Clair ne put s’empêcher de rire lui-même, et cependant de grosses larmes coulaient le long de ses joues. Il saisit Mathilde dans ses bras, et lui dit :

“ Je ne te lâche pas que tu ne m’aies pardonné.

- Oui, je te pardonne, fou que tu es ! dit-elle en l’embrassant tendrement. Tu me rends bien heureuse aujourd’hui ; voici la première fois que je te vois pleurer et je croyais que tu ne pleurais pas. ” Puis, se dégageant de ses bras, elle saisit le vase étrusque et le brisa en mille pièces sur le plancher.

(C’était une pièce rare et inédite. On y voyait peint, avec trois couleurs, le combat d’un Lapithe contre un Centaure. ) Saint-Clair fut, pendant quelques heures, le plus honteux et le plus heureux des hommes.

“ Eh bien, dit Roquantin, au colonel Beaujeu qu’il rencontra le soir chez Tortoni, la nouvelle est-elle vraie ?

- Trop vraie, mon cher, répondit le colonel d’un air triste.

- Contez-moi donc comment cela s’est passé.

- Oh ! fort bien, Saint-Clair a commencé par me dire qu’il avait tort, mais qu’il voulait essuyer le feu de Thémines avant de lui faire des excuses. Je ne pouvais que l’approuver Thémines voulait que le sort décidât lequel tirerait le premier. Saint-Clair a exigé que ce fût Thémines. Thémines a tiré : j’ai vu Saint-Clair tourner une fois sur lui-même, et il est tombé raide mort. J’ai déjà remarqué, dans bien des soldats frappés de coups de feu, ce tournoiement étrange qui précède la mort.

- C’est fort extraordinaire, dit Roquantin. Et Thémines, qu’a-t-il fait ?

- Oh ! ce qu’il faut faire en pareille occasion. Il a jeté son pistolet à terre d’un air de regret. Il l’a jeté si fort, qu’il en a cassé le chien. C’est un pistolet anglais de Manton ; je ne sais s’il pourra trouver à Paris un arquebusier qui soit capable de lui en refaire un. ”

La comtesse fut trois ans entiers sans voir personne ; hiver comme été, elle demeurait dans sa maison de campagne, sortant à peine de sa chambre, et servie par une mulâtresse qui connaissait sa liaison avec Saint-Clair, et à laquelle elle ne disait pas deux mots par jour.

Au bout de trois ans, sa cousine Julie revint d’un long voyage ; elle força la porte et trouva la pauvre Mathilde si maigre et si pâle, qu’elle crut voir le cadavre de cette femme qu’elle avait laissée belle et pleine de vie. Elle parvint avec peine à la tirer de sa retraite, et à l’emmener à Hyères. La comtesse y languit encore trois ou quatre mois, puis elle mourut d’une maladie de poitrine causée par des chagrins domestiques, comme dit le docteur M… qui lui donna des soins.

1830

Verbos más frecuentes en francés

Friday, January 5th, 2007
Español Infinitivo Participio
aceptar accepter accepté
acordar accorder accordé
comprar acheter acheté
adquirir acquérir acquis
tratarse agir de (s’) agit de (s’)
añadir ajouter ajouté
ir aller allé
llamar(se) appeler (s’) appelé (s’)
aprender apprendre appris
llegar arriver arrivé
sentarse asseoir (s’) assis
esperar attendre attendu
tener, haber avoir eu
parecerse avoir l’air de eu l’air de
batir, pegarse battre (se) battu
beber boire bu
hervir bouillir bouilli
triturar broyer broyé
ceder céder cédé
celebrar célébrer célébré
buscar chercher cherché
elegir choisir choisi
colocar, ordenar, clasificar classer classé
comenzar, iniciar commencer commencé
comparar comparer comparé
completar compléter complété
comprender comprendre compris
conducir conduire conduit
conjugar conjuguer conjugué
conocer connaître connu
construir construire construit
continuar, proseguir continuer continué
acostar(se) coucher (se) couché (s’)
coser coudre cousu
cortar couper coupé
correr courir couru
cubrir, tapar couvrir couvert
temer craindre craint
creer croire cru
cocer cuire cuit
cultivar cultiver cultivé
descubrir découvrir découvert
describir décrire décrit
defender, prohibir défendre défendu
almorzar déjeuner déjeuné
pedir, preguntar demander demandé
demoler démolir démoli
descender, bajar descendre descendu
odiar, detestar détester détesté
destruir détruire détruit
llegar a ser devenir devenu
adivinar deviner deviné
deber devoir
cenar dîner dîné
decir dire dit
dar donner donné
dormir dormir dormi
escuchar écouter écouté
escribir écrire écrit
oír, entender entendre entendu
entrar entrer entré
enviar envoyer envoyé
probar, probarse essayer essayé
enjugar essuyer essuyé
apagar éteindre éteint
ser, estar être été
explicar expliquer expliqué
hacer faire fait
hacer falta falloir fallu
felicitar féliciter félicité
acabar, finalizar finir fini
helar geler gelé
curar guérir guéri
vestir(se) habiller (s’) habillé (s’)
habitar, vivir en habiter habité
identificar identifier identifié
imaginar imaginer imaginé
prohibir interdire interdit
interrogar interroger interrogé
invitar inviter invité
arrojar, tirar, lanzar jeter jeté
unir, juntar joindre joint
jugar, tocar, interpretar jouer joué
lavar(se) laver (se) lavé (s’)
levantar(se) lever (se) levé (se)
leer lire lu
alquilar louer loué
mezclar mélanger mélangé
llevar mener mené
mentir mentir mentir
poner, ponerse, colocar mettre mis
modelar modeler modelé
subir, montar monter monté
mostrar, enseñar algo montrer montré
morir mourir mort
nacer naître
nevar neiger neigé
ofrecer offrir offert
abrir ouvrir ouvert
partir partir parti
pagar payer payé
pintar peindre peint
perder perdre perdu
permitir permettre permis
pesar peser pesé
colocar placer placé
agradar plaire plu
llover pleuvoir plu
proveer pourvoir pourvu
poder pouvoir pu
precisar préciser précisé
preferir préférer préféré
coger, tomar prendre pris
presentar présenter présenté
prever prévoir prévu
producir produire produit
pasear(se) promener (se) promené (se)
prometer promettre promis
recibir recevoir reçu
recolectar récolter récolté
reconocer reconnaître reconnu
redactar rédiger rédigé
reflexionar réfléchir réfléchi
rehusar refuser refusé
devolver algo, vomitar rendre rendu
responder répondre répondu
descansar reposer (se) reposé (se)
aprobar réussir réussi
despartar(se) réveiller (se) réveillé (se)
reir rire ri
saludar saluer salué
saber, conocer algo savoir su
secar sécher séché
sentir, oler sentir senti
servir servir servi
situar(se) situer situé (se)
salir sortir sorti
sonreír sourire souri
seguir suivre suivi
sostener tenir tenu
traducir traduire traduit
transformar transformer transformé
trabajar travailler travaillé
encontrar trouver trouvé
utilizar utiliser utilisé
vencer vaincre vaincu
vender vendre vendu
venir venir venu
verter verser versé
vivir vivre vécu
ver voir vu
querer vouloir voulu

 
Fuente: Gramática de la Lengua Francesa.
 

Guía de conversación para desenvolverse en hoteles y otros alojamientos

Wednesday, January 3rd, 2007

He aquí una pequeña guía de conversación para desenvolverse sin problemas en los hoteles, albergues, pensiones y demás tipos de alojamiento durante un viaje.

Reservar y elegir habitación: en el hotel

  1. Was kann ich für Sie tun?:
    ¿Qué puedo hacer por usted?
  2. Bitte, haben Sie Zimmer frei?:
    por favor, ¿tienen habitaciones libres?
  3. Guten Tag, haben Sie vielleicht noch ein Zimmer frei?: buenos días, ¿tendría quizás alguna habitación libre?
  4. Ich habe auf den Namen …ein Zimmer bestellt:
    tengo una habitación reservada a nombre de…
  5. Ich möchte ein Doppelzimmer nach der Strasse (nach dem Hof):
    desearía una habitación doble exterior (interior).
  6. Moment mal/Augenblick mal- für 2 Personen?:
    un momento, ¿para dos personas?
  7. Für eine Person:
    para una persona.
  8. Für zwei Personen:
    para dos personas.
  9. Ja bitte!:
    ¡sí por favor!
  10. ja, für 2 Personen bitte!:
    sí, para dos personas, por favor!
  11. Ich möchte ein Einelzimmer mit Bad:
    quisiera una habitación con baño.
  12. Wie lange möchten Sie bleiben? (und) wie lange?/für wie lange?: ¿por cuanto tiempo?
  13. Wie lange gedenken Sie zu bleiben, mein Herr?:
    ¿cuánto tiempo puiensa quedarse, señor?
  14. Eine Nacht?:
    ¿una noche?
  15. Etwa drei Tage:
    unos tres días.
  16. Insgesamt für 3 Nächte:
    por tres noches, tres noches.
  17. Wünsche Sie das Zimmer ohne Pension, mit Frühstück, Vollpension?: ¿desea la habitación solamente, con desayuno o pensión completa?
  18. Wieviel kostet es?: ¿cuanto cuesta?
  19. (und) was kostet das bitte?: ¿(y) cuánto cuesta, por favor?
  20. Wie teuer ist das Zimmer(denn)?. ¿cuánto cuesta la habitación?
  21. (das macht) 40 Euro mit Frühstück/das wären dann 40 Euro mit Frühstück (inclusive):
    (Eso hace) 40 euros con desayuno incluido.
  22. Mit Frühstück?:
    ¿con desayuno?
  23. Könnte ich das Zimmer sehen?:
    ¿podría ver la habitación?
  24. Es ist zu dunkel:
    es muy oscura.
  25. Es ist laut. Haben Sie kein Zimmer nach dem Hof?:
    hay mucho ruido. ¿no tiene alguna habitación interior?
  26. Gefällt Ihnen dieses?:
    ¿le gusta ésta?
  27. Es tut mir wirklich leid, aber ich habe (leider) nur ein Doppelzimmer für 2 Nächte…: Lo siento mucho, pero tan sólo tengo una habitación doble por dos noches.
  28. Bitte, lassen Sie mein Gepäck heraufbringen:
    suban mi equipaje, por favor.
  29. Dann bräuchte ich kurz mal Ihre Adresse. / Wenn Sie so nett wäre und mir Ihren Namen und Ihre Adresse sagen würden. /Wie ist bitte Ihr Name und Ihre Adresse?:
    ¿Sería tan amable de darme su nombre y su dirección?.
  30. Mein Name ist…./ich heisse..:
    me llamo…
  31. Ich komme aus…./ ich wohne in ….:
    vengo de…/ vivo en….
  32. Alles klar- Ihre Zimmernummer ist 29872/ Sie haben das Zimmer Nr. 8973.
    Bien, su habitación es la número 29872.
  33. Das liegt/ist/findet/ Sie im 2. Stock, 3.Tür links/rechts.
    Está en la segunda planta, tercera puerta a la izquierda/derecha.
  34. Danke, (Dankeschön!, Herzlichen Dank, vielen Dank.):
    gracias, (muchas gracias).
  35. Ich wünsche Ihnen (dann) einen schönen Aufenthalt!:
    le deseo una feliz estancia.

Necesidades del cliente durante su estacia en el hotel:

  1. Meinen Schlüssel bitte, Nummer…:
    mi llave por favor, número…
  2. Sind Briefe für mich da?:
    ¿hay alguna carta para mí?
  3. Es ist keine Post da:
    no hay ninguna carta
  4. Kann ich den Fahrstuhl benutzen?:
    ¿puedo utilizar el ascensor?
  5. Bitte, schinken Sie mir einen Hotelboy:
    envíeme un botones, por favor.
  6. Herein!:
    ¡adelante!
  7. Wo ist das Telefonbuch?:
    ¿dónde está la guía telefónica?
  8. Das Wasser ist nicht heiss:
    el agua no está caliente
  9. Bringen Sie mir handtücher, Seife:
    tráigame toallas, jabón.
  10. Fräulein, lassen Sie meine Wäsche waschen:
    señorita, encárguese de que laven mi ropa.
  11. Könnte man mir die Schuhe putzen/diesen Knopf annähen/meine Hose bügeln?: ¿podrían limpiarme los zapatos/coserme este botón/plancharme el pantalón?
  12. Das ist zum Waschen:
    esto es para lavar.
  13. Es wird morgen fertig sein:
    estará listo para mañana.
  14. Holen Sie mir ein Taxi:
    búsqueme un taxi.
  15. Haben Sie einen Stadtplan? :
    ¿tiene un plano de la ciudad?
  16. Bitte wecken Sie mich morgen früh gegen acht!:
    ¡despiertenme mañana temprano, sobre las ocho!

Las salidas del hotel:

  1. Ich werde morgen früh abreisen:
    me marcho mañana por la mañana.
  2. Konnen Sie bitte die Rechnung fertig machen?:
    ¿podría preparar mi cuenta, por favor?
  3. Möchten Sie die Rechnung nachsehen? Ich bin nur zwei Nächte, nicht drei hier gewesen:
    ¿quiere comprobar la factura? He estado aquí solamente dos noches, no tres.
  4. Danke, ist alles einbegriffen?:
    gracias. ¿está todo incluido?
  5. Bitte bringen Sie mir die Koffer herunter:
    bájenme las maletas, por favor.

Comer en el hotel:

  1. Das Frühstück: el desayuno.
  2. Das Mittagessen: la comida, el almuerzo
  3. Das Abendessen: la cena.
  4. Um wieveil Uhr wird das Mittagessen, das Abendessen serviert?:
    ¿a qué hora se sirve la comida,la cena?
  5. Bis wann gibt es Frühstück?:
    ;¿a qué hora se sirve el desayuno?
  6. Von 7 Uhr 30 bis (Punkt) 11 Uhr:
    De siete y media a once (en punto).
  7. Bitte bringen Sie mein Frühstück auf das Zimmer:
    Suba el desayuno a mi habitación, por favor.
  8. Kann ich etwas sofort bekommen? Ich habe Eile:
    ¿puedo tomar algo rápido? Tengo prisa
  9. Kann man schon in den Speisesaal gehen?:
    ¿se puede pasar ya al comedor?
  10. Ich werde das Tagesmenü essen:
    tomaré el menu del día.
  11. Bringen Sie mir eine Diätspeise:
    tráigame comida de régimen
  12. Ich werde nicht zum Essen kommen. Können Sie mir einen Speisbeutel bereiten?: no vendré a comer. ¿puede prepararme una bolsa de comida?

Los precios del hotel.

  1. Eine Woche / Tag Urlaub in ein 3 Sterne Hotel in Alicante ab X € mit Frühstück:
    una semana/día de vacaciones en un hotel de tres estrellas en Alicante a partir de X euros con desayuno incluido.
  2. Eine Übernachtung in Pension mit Halbpension kostet ab 20 euros pro Person.
    Estancia en un hostal / pensión con media pensión a partir de 20€ por persona.
  3. Kinder zahlen die Hälfte.
    Los niños pagan la mitad
  4. In Mallorca sind die Hotels günstig / teuer.
    En Mallorca los hoteles son caros / baratos.

Autora: María de los Ángeles González López

Vie quotidienne à Paris du Moyen Âge au XVIIIe siècle

Monday, January 1st, 2007

Les maisons ordinaires, aux murs à colombage, sont assez étroites, avec une ou deux fenêtres par étage. Constituées d’un rez-de-chaussée de pierre et de trois ou quatre étages de bois et de torchis (terre argileuse + paille ou foin), elles sont desservies par un escalier à vis. Seules les demeures de nobles et de bourgeois possèdent une cuisine et une cheminée. Ces étages, en encorbellement, permettent aux passants de s’abriter mais laissent peu de place à la lumière.

Dans une même rue, on peut passer devant une maison, un hôtel, un couvent, une boutique, etc… Les modestes dimensions des rues (5 m de large maxi et 7 m pour les grands axes) sont encore réduites par le ruisseau central dans lequel on jette les détritus ; ces égouts à ciel ouvert coulent vers la Seine. Le sol est boueux et il faut attendre Philippe Auguste pour les artères principales soient pavées. On repère les maisons par leur enseigne en fer forgé ou de bois peint. Les enseignes peuvent être d’ordre religieux, astral, botanique, animal, fantastique… les tavernes préféreront les armes (l’Ecu de France, Arquebuse…). Cette tradition demeure encore de nos jours.

Les rues médiévales sont inadaptées à la circulation ; les encombrements sont très fréquents ; Les chariots, déséquilibrés par les trous se heurtent et perdent une partie de leur chargement, provoquant fréquemment des incidents corporels. Mais le danger peut également venir des échafaudages que les roues arrachent au passage ! Même un cheval peut devenir dangereux s’il est effrayé par la foule (Le fils de Louis VI le Gros mourut écrasé par son cheval dans une rue de Paris). Du à l’affluence des provinciaux, des institutions charitables se multiplient. Le plus ancien est l’Hôtel-Dieu, destiné aussi bien à accueillir les pauvres que les malades ; mais les conditions d’hygiène et de promiscuité sont telles que les chances de survie sont peu nombreuses. Des édifices pour lépreux sont également construits mais à l’extérieur de Paris (St-Lazare, au débouché de la rue St-Denis….). Louis IX, Roi très charitable, crée l’hôpital des Quinze-vingt, près du Louvre, destiné à accueillir 300 aveugles (15×20).


Hygiène

La consommation de l’eau de Seine commence à poser un réel problème. Non potable à cause des rigoles de sang des abattoirs, des égouts, des latrines des maisons des ponts et la pollution causée par les tanneries. On met donc en place un système d’acheminement par aqueducs d’eaux de source. Philippe Auguste fait installer deux fontaines (St-Lazare et les Halles). Dès le XIIIè siècle, on creuse des puits ; mais l’eau puisée de la nappe phréatique est corrompue par des infiltrations. Quant aux bains ou étuves publics, on y dénote un véritable souci d’hygiène qui disparaîtra à la Renaissance.

En l’absence d’un service régulier de ramassage d’ordures et de l’inexistence des commodités, les habitants font où ils peuvent, dans une ruelle, sous un porche, dans une encoignure de porte… Les rues servent de poubelle : ordures ménagères, résidus d’ateliers et boutiques, tripes jetées par les bouchers, agents colorants des teinturiers, suif des ciergiers…. Les mauvaises odeurs dégagées par ces détritus se répandent dans toute la ville et deviennent insupportables lors des beaux jours ! Hommes et animaux se partagent la rue à Paris: volailles, porcs fouinant dans les déchets et puis semant leurs défections sur leur passage, des chevaux, ânes et chèvres…. Le nom de certaines rues témoignent de la saleté : rue Merdière, Pipi, Merderon…. Les habitants d’une même rue se cotisent pour louer un tombereau qui les débarrasse des ordures.



La Population à Paris

Les plus démunis vagabondent dans les rues de Paris: sans abris, infirmes, malades hideux, vieillards impotents, sans famille et démunis de tout. Parmi cette foule se glisse des escrocs à la charité, difficiles à démasque derrière leur maquillage. Des femmes, un coussin ficelé sur leur ventre, exhibent une grossesse avancée pour apitoyer les passants. Malgré les interdits, les lépreux s’aventurent dans la ville en quête de nourriture. Leur silhouette encapuchonnée provoque la frayeur. Dans les périodes d’épidémie, on les rend responsable de tous les maux ; on fait courir le bruit qu’ils empoisonnent les puits… Ces accusations ont mené plus d’un lépreux au bûcher. Quant aux fous, on les tolèrent s’ils sont originaires de la citée ou issus de famille connue ; les plus dangereux sont internés ou expulsés.

Quant aux juifs, leurs conditions commencent à se détériorer sous Philippe Auguste, s’aggravent sous Louis IX et deviennent dramatiques sous Philippe IV le Bel. On regroupe alors ces populations dans des quartiers assignés ou enclos, entassés dans un espace limité. . Leur conditions d’hygiène sont lamentables. On entretient la haine en colportant des propos médisants : meurtres rituels d’enfants chrétiens, profanations d’hosties… Le point culminant de l’antisémitisme est atteint pendant la peste noire 1348-49. On les interdit de sortir de leur ghetto la nuit et à certaines heures de la journée à condition de porter un signe distinctif ; on leur fait payer un droit d’entrée et de droit de la citée, doublé pour les femmes enceintes. Un juif seul devint facilement victime d’agression nocturne.

Chaque ville possède des rues chaudes où des filles publiques exercent leur activité. On leur impose le port d’un ruban de couleur à la manche droite et d’un bonnet à pointe. L’usage de fourrure comme l’hermine leur est strictement interdit. La rue est le royaume des professionnels du crime. Gare aux crocheteurs de serrures, de coupeurs de bourses, aux vendeurs de « foin de la crèche de Betléhem »… Prudence dans les ruelles malfamées qui se transforment en de véritables coupe-gorge. La violence est à son paroxysme pendant la guerre de Cent Ans.



Artisans

Les magasins sont ouverts sur la rue mais, faute de place, les artisans doivent exposer leurs produits sur la chaussée. Certaines activités ont tendance à se regrouper par spécialité : rue de la Savaterie, Draperie, Tannerie, Boucherie…Les artisans d’objets pieux, de cierges, d’orfèvres, les libraires s’installent près des églises. Les jours de marché, les rues se remplissent de colporteurs, camelots et artisans itinérants peu appréciés des artisans riverains qui leur font concurrence.



Jeux et distractions à Paris

Bien qu’étroite et constamment encombrée, la rue reste le seul endroit où l’on peur jouer. Devant leur porte, les enfant jouent à la toupie, au ballon, aux osselets, sautent à la marelle…Le passage des charrettes interrompe souvent la partie. Le dimanche et les jours de fête, ce sont les adultes qui occupent le pavé pour s’amuser aux quilles, au jeu de paume (=tennis), la soule (balles replie de sable, son ou filasse) ancêtre du rugby quand il est joué à la main, du football au pied et du hoquet avec un bâton. Les adversaires sont bien choisis : célibataires contre jeunes mariés, paroisse contre paroisse, quartier conter quartier. Ces jeux violents permettent d’assouvir les haines, de régler des comptes et provoquent de très graves blessures.

Le tir à l’arc ou à l’arbalète est une distraction très prisée. Il s’agit de viser un oiseau accroché à un mât ou au clocher d’une église… le vainqueur des compétitions est élu pour l’année Roi et jouit d’une exemption d’impôts, du service du guet, acheter ou vendre de l’alcool sans payer de taxe….

La quintaine, à l’origine exercice militaire, est devenu un jeu d’adresse populaire. Les cavaliers doivent renverser à la lance un mannequin. Certaines courses de chevaux sont organisées dans les rues dégagées des étalages pour la circonstance.


Événements

Les habitants de Paris participent allègrement aux manifestations : victoires de batailles, naissance d’un Prince, avènement d’un nouveau Roi au trône… les rues sont recouvertes de sable et de fleurs, les murs des maisons sont cachés par des draps colorés ou des feuillages… lanternes et flambeaux brûlent toute la nuit. Les funérailles sont également célébrées. Les murs des maisons sont recouverts de draps sombres, ornés d’écussons aux armes du défunt. Les chevaux du cortèges sont également caparaçonnés de deuil. Le peuple, vêtu de noir, portant une lanterne est précédé des ecclésiastiques et notables tenant un cierge à la main.

Paris accueille fréquemment des bateleurs qui rompent la monotonie quotidienne ; ils sont à la fois diseurs de bonne aventure, montreurs de bêtes étranges, chanteurs, musiciens…. Mais le jongleur reste le plus populaire. Il est capable de monter un divertissement complet à lui tout seul. : acrobate, mimeur, conteur, musicien, poète, chanteur… Les étudiants donnent eux aussi des représentations théâtrales aux alentours de Noël et pendant la fête des Fous qui se déroule dans la Cathédrale.

Les grandes fêtes se préparent plusieurs jours à l’avance. Il faut nettoyer les rues, dresser des estrades, décorer les murs des maisons, ériger des arcs de triomphe, aménager des fontaines de vin, liqueur et lait. La veille des festivités, les riverains déguisés font un grand feu de joie autour duquel ils dansent la farandole et poussent des cris de joie. Le jour J, les rues deviennent multicolores et bruyantes.

Une fois par an, un cortège se forme sous la conduite du « Prince des sots » la tête coiffée d’un bonnet à grelots, chevauchant un âne à l’envers. Sa suite se déplace dans un vacarme de casseroles, tambours, trompettes et cris.

Le carnaval annuel (carne vale = bonne chaire) annonce le début du Carême ; on s’amuse une dernière fois avant d’entre dans un période d’austérité et de pénitence. Ce jour là, tout est permis. Les cérémonies importantes sont religieuses, dont la plus importante : la Passion, Pâques…